Kategorie: 1. Mannschaft

Sieg im Nachholspiel

SV Südwest Ludwigshafen : FG 08 Mutterstadt 1:3

Im Nachholspiel des 9.Spieltag in der Bezirksliga Vorderpfalz trafen die Nullachter auf den SV Südwest Ludwigshafen. Für beide Mannschaften war ganz klar, drei Punkte müssen her. Für den SV das Ziel das letzte Drittel der Tabelle verlassen, für die Mutterstädter weiter oben mitzuspielen. Das Spiel ging gleich munter los, bereits in der 2.Minute traf Spieler-Trainer Kevin Selzer zum 1:0 für die FG 08. Weitere Chancen zum 2:0 wurden liegen gelassen. Die Führung hielt dann nicht lange, in der 18.Minute verwandelte der SV den durch Mutterstadt verursachten Elfmeter zum 1:1. In der 34.Minute der ersten Halbzeit wieder die Führung für die Nullachter durch Fabio Reithermann zum 2:1 mit einem direkten Freistoß. Damit ging es auch in die Halbzeitpause. Nach wieder Anpfiff drängten die Nullachter auf eine Entscheidung. Dann war es soweit, in der 58. Minute machte David Schinnerer mit seinem 5. Saisontor den Deckel drauf. „Kein schönes Spiel, es lebte einfach von der Spannung“, so das Trainergespann der Nullachter

Damit eroberte die FG 08 zu mindestens bis zum Samstag die Tabellenspitze und bleibt weiterhin ungeschlagen. Am Sonntag geht es für die Nullachter Auswärts gegen den FV Freinsheim.

Vielen Dank für den großartigen Support und Dank an das Schiedsrichter Team für die souveräne Leitung des Spiels.

Punkteteilung im Sportpark Mutterstadt

FG 08 Mutterstadt – SV 1930 Rot-Weiss Seebach 1:1

Bei anhaltenden Regen war der SV 1930 Rot-Weiss-Seebach zu Gast im Sportpark Mutterstadt.

1:1 hieß es nach dem Spiel der FG 08 Mutterstadt gegen den SV 1930 Rot-Weiss Seebach. Die Vorzeichen hatten auf Sieg zugunsten der Mutterstädter gestanden. Die 90 Minuten zeigten jedoch, dass die FG 08 Mutterstadt der Favoritenrolle nicht gerecht wurde.

Nach den ersten 45 Minuten ging es für die Nullachter und den SV 1930 Rot-Weiss Seebach ohne Torerfolg in die Kabinen. David Schinnerer brach für die Mutterstädter den Bann und markierte in der 60. Minute die Führung. Seebach traf erst spät, als Harrison nach 80 Minuten vor den ca.50 Zuschauern das 1:1 erzielte. Letzten Endes wurde im Aufeinandertreffen der FG 08 Mutterstadt mit dem SV 1930 Rot-Weiss Seebach kein Sieger ermittelt.

Mit 17 Punkten aus neun Partien sind die Mutterstädter noch ungeschlagen und rangieren derzeit auf dem vierten Tabellenplatz. Die Nullachter sind immer noch ungeschlagen. Es stehen mittlerweile vier Siege und fünf Unentschieden zu Buche.

Danke für den Support bei dem regnerischen Wetter.

Die FG 08 Mutterstadt fährt am Mittwoch zum Nachholspiel beim SV Südwest. Anpfiff ist dort um 19.30 Uhr.

Torjäger blüht in neuer Rolle auf

Bezirksliga intern: David Gerner von der FG 08 Mutterstadt ist noch ohne Saisontor

Rheinpfalzbericht vom 28.092022 von Thomas Leimert

 
MUTTERSTADT. Heutzutage erinnern die Rückennummern im Fußball an die hohen Zahlen, die im Eishockey gängig sind. In der Bezirksliga etwa beim ESV oder der SG Edigheim, wo es die 53, 67, 80 oder 99 gibt. Diese Modeerscheinung macht die FG 08 Mutterstadt nicht mit. Dort laufen die Spieler der Startformation in der Regel mit den Rückennummern 1 bis 11 auf. Nur Timo Gehrlein spielt auf seinen Wunsch hin mit der 17. Einen Namenszug auf dem Rücken gibt es nicht, was auch den Vorteil der Wiederverwendung hat, wenn ein Spieler den Club verlässt. Meistens geben die Nummern bei der FG 08 auch Rückschlüsse auf die Position.

Doch das ist nicht bei allen so. So trägt David Gerner weiter die 9, obwohl der Torjäger inzwischen nur noch selten im Sturmzentrum spielt. Im zuletzt praktizierten 4-1-4-1-System agiert der 30-Jährige auf der Doppelacht oder auf dem linken Flügel. „Für mich waren diese Positionen Neuland und total ungewohnt. Aber mit meiner Erfahrung weiß ich, welche Laufwege einzuschlagen sind und wie das Stellungsspiel sein muss“, sagt Gerner. Er war in früheren Jahren regelmäßig der beste Torschütze seiner Mannschaft, egal ob das beim LSC, in Fußgönheim, Maxdorf, Ruchheim oder bei Phönix Schifferstadt war. Der als Anlagenfahrer beschäftigte Linksfuß stand für Tore, galt von Jugend auf als klassischer Vollstrecker.

In dieser Spielzeit steht der Vollblutstürmer noch bei null Saisontreffern. „Das ist ungewöhnlich. Anfangs habe ich dem keine große Bedeutung beigemessen. Doch nun sind acht Spiele vorbei, und ich habe immer noch nicht getroffen. Ich müsste lügen, wenn ich sagen würde, dass diese Flaute nicht an mir nagt“, räumt Gerner ein. Doch Unzufriedenheit kommt nicht auf, was sicher auch daran liegt, dass die FG noch immer ungeschlagen ist und gute Leistungen zeigt. Gerner wirkt auch deutlich mannschaftsdienlicher als vor Jahren.

Das sieht auch Marco Malizia so, der mit Kevin Selzer das Trainerduo bei den Mutterstadtern bildet: „David, der seit August 2020 bei uns ist, macht weite Wege, arbeitet nach hinten mit und hilft den jungen Spielern. Ich glaube, er hat die Positionsveränderung angenommen.“ Gerner habe eine Trainingsbeteiligung, die bei 90 Prozent liege und sei dritter Kapitän.

„Aber klar, er hat das Torjäger-Gen in sich und wird auch wieder treffen“, ergänzt Malizia. Was es für den Stürmer leichter macht, ist die gute Besetzung der Sturmmitte. „David Schinnerer ist dynamisch und wuchtig. Er trifft, macht aber auch Bälle gut fest, sodass das Mittelfeld nachrücken kann“, lobt der 30-Jährige den Kollegen, der die 11 trägt. Trotzdem wird von David Gerner eine Last abfallen, wenn er sein erstes Tor schießt. Vielleicht am Sonntag gegen Seebach.

Wechselbad der Gefühle

FG 08 Mutterstadt : ESV Ludwigshafen 4:3

Ein offener Schlagabtausch in den kompletten 95 gespielten Minuten.

Vor Beginn des Spiels wurde der neue Ballständer eingeweiht. Den Spielball des Tages wurde von unserem neuen Kooperationspartner Absolut Teamsport Kaiserslautern gespendet.

Die FG 08 begann gut und erspielte sich Chancen heraus. Der ESV Ludwigshafen ging jedoch in Minute 11 in Führung und hätte diese auch ausbauen können. Nach einem Standard konnten die Nullachter ausgleichen.
Kurz vor der Halbzeit gingen die Männer in Schwarz-Weiß nicht unverdient in Führung. Den mentalen Schub nahm man in Halbzeit zwei mit auf den Platz und traf in der 47.Minute zum 3:1. Kurz danach ließ man eine 100%ige liegen und der ESV verkürzte in Minute 52, als man den mal mehrmals nicht klären konnte. Die nächsten 30 Minuten waren Chancen auf beiden Seiten vorhanden und war für die Zuschauen ein unterhaltsames Spiel. 5 Minuten vor Schluss gelang dem ESV das 3:3. Wer danach dachte das sich das Spiel beruhigte war fehl am Platz. Beide Mannschaften wollten unbedingt den Sieg. In der 92. Minute gelang es der FG 08 tatsächlich das entscheidende 4:3 zu erzielen.

Der Jubel war groß, das Team zeigte Charakter und bleibt weiterhin ungeschlagen. Vielen Dank an den großartigen Support.

Der große Kader als das große Plus

Aus der Rheinpfalz vom 17.09.2022 von Thomas Leimert

Spiel des Tages: FG Mutterstadt will Bezirksliga-Tabellenführung gegen ESV Ludwigshafen verteidigen

MUTTERSTADT. So mancher Fußballfreund reibt sich beim Blick auf die Bezirksliga-Tabelle verwundert die Augen. Die FG 08 Mutterstadt ist allein noch ungeschlagen und Spitzenreiter. Diese Position gilt es am Sonntag, 14.30 Uhr, im Heimspiel gegen den ESV Ludwigshafen zu verteidigen.

„Das klingt alles sehr gut, man muss aber auch sehen, dass wir vor dem 4:1-Erfolg in Queichhambach viermal sieglos waren“, spielt Trainer Marco Malizia, der mit Kevin Selzer ein Trainerduo bildet, auf die Unentschieden-Serie an. Am vergangenen Sonntag habe die FG in der ersten Halbzeit ihre stärkste Leistung gebracht, weil sie die Vorgaben prima umgesetzt habe und als Team aufgetreten sei. Dazu sei die Chancenverwertung gut gewesen. Super drauf sei derzeit Stürmer David Schinnerer. „Ihn zeichnen Wucht, Tempo, Mentalität, Wille und einen guten Abschluss aus“, lobt Trainer Malizia den im Zentrum wie auf dem Flügel einsetzbaren Schinnerer.

Ein großes Plus der Mutterstadter ist der große Kader. Ausfälle wie etwa die von Selzer, Christian Schott oder des nach monatelanger Verletzungspause zurückgekehrten Christian Pereira steckt die FG mühelos weg. „Der Konkurrenzkampf ist riesig, im Training sind oft mehr als 20 Spieler. Das wirkt sich leistungsfördernd aus“, freut sich der Coach. Allerdings sei Fingerspitzengefühl nötig, um Entscheidungen zu moderieren und alle bei Laune zu halten. Klar ist schon jetzt, dass es gegen den ESV zu Veränderungen in der Startelf kommt.

Er sei mit dem Saisonstart zufrieden, sagt Daniel Wehrle, der Coach des ESV Ludwigshafen. Nach einer kleinen Pause revidiert er den Satz ein bisschen: „Zufrieden ist relativ. Gegen Lustadt und am Sonntag beim 4:5 gegen Edigheim haben wir Punkte liegenlassen.“ Gegen den Neuling gab es in einem wilden Spiel einen offenen Schlagabtausch, jeder wollte die drei Zähler. Mit einem Remis zu begnügen, hat keinen gereizt. Die „Eisenbahner“ sind längst kein grüner Aufsteiger mehr, sie sind bereits in der fünften Saison in Folge in der Liga. „Trotzdem geht der erste Blick immer nach hinten. Wir wollen so rasch wie möglich die Abstiegszone verlassen, um den Druck zu vermindern“, fordert der Trainer.

Die Blau-Schwarzen haben ihren Kader nicht nur verbreitert, sondern ihm auch Qualität zugeführt. Hasan Yüceer und Marco John etwa sorgen für mehr Torgefahr. Allerdings fallen frühere Leistungsträger weg. Rados Ristic laboriert an einem Kreuzbandanriss, Ex-Kapitän Christian Roßbach muss aus beruflichen Gründen passen. Ein weiterer Zugang: Der ESV hat jetzt einen Physiotherapeuten, der bei Spiel und Training dabei ist. thl

Mutterstadt übernimmt Tabellenführung

VTG Queichhambach – FG 08 Mutterstadt 1:4

Die FG 08 war in jeder Phase des Spiels klar die bessere und clevere Mannschaft. Queichhambach konnte die Erwartungen und taktischen Vorgaben ihres Trainers nicht erfüllen. Reithermann traf bereits in der 11.Minute zum 0:1. Es kam nur kurzzeitig Hoffnung auf für Queichhambach, als der Ausgleich zum 1:1 in der 17.Minute fiel. Aber Gehrlein 21.Minute und Reitherman durch Strafstoß in der 33.Minute, ließen die Hoffnung zerplatzen. Schinnerer traf zum Endstand, per Kopfball nach einem Freistoß in der 60.Minute zum 1:4.

Wir bedanken uns für den Support! Zuschauer: 85. 

Viertes Unentschieden in Folge

Spiel des Tages: Fußball-Bezirksligist FG 08 Mutterstadt muss sich bei Neuling SG Edigheim mit einem 1:1 begnügen

Ein Bericht aus der Rheinpfalz vom 05.09.2022 von Thomas Leimert

LUDWIGSHAFEN. Fußball-Bezirksligist FG 08 Mutterstadt ist weiterhin ungeschlagen, holte wieder einen Rückstand auf, tritt aber nach der vierten Punkteteilung hintereinander auf der Stelle. Bei Aufsteiger SG Edigheim, der sich in der Liga gut zurechtfindet, gab es ein 1:1 (0:0).

Als die Partie nach 95 Minuten abgepfiffen wurde, sank David Schinnerer zu Boden und rang nach Luft. Sekunden zuvor hatte der Angreifer von Mutterstadt noch einen Vollsprint über fast das gesamte Spielfeld angezogen und eine gute Flanke geschlagen. Eine großartige Energieleistung, und so ist es auch kein Wunder, dass ausgerechnet ihm das Ausgleichstor gelang (78.). Nach einem Abstoß von Torwart Kevin Kerth ins Zentrum verlor Samet Aydogan den Ball an den energisch attackierenden Fabio Reithermann und Schinnerer vollstreckte. Mindestens 50 Prozent des Treffers gehören allerdings Vorlagengeber Reithermann. „Ich habe spekuliert, hätte aber am Ende noch ein Tor erzielen können“, sagte der 26-jährige Schinnerer. Zweimal parierte Kerth die Schüsse des extrem dynamischen Angreifers.

Die Mutterstadter erwischten in einem intensiven Spiel mit zahllosen Zweikämpfen den besseren Start. Nach einer Flanke von Reithermann nahm der am zweiten Pfosten blank stehende Verteidiger Tim Seelinger die Kugel direkt, doch Kerth parierte (5.). Pech hatten die Gäste, als Schinnerer nach Reithermanns Freistoß den Pfosten traf (11.). „Werdet endlich wach“, schrie SGE-Co-Trainer Danio Saito. Ein Ruf, der das Geschehen der ersten 20 Minuten gut abbildete.

Die FG hatte die bessere Spielanlage und versuchte zu kombinieren. Bis zur Pause gab es noch eine Möglichkeit für David Gerner, dessen Ball – halb Schuss, halb Flanke – am Tor vorbeistrich (19.) und eine Schusschance für Maximilian Weindel (35.). Die Gastgeber verteidigten mit viel Herz und Leidenschaft, erarbeiteten sich mehr und mehr Spielanteile, agierten schnörkellos und mit vielen vertikalen Pässen. Im letzten Drittel fehlte allerdings die Durchschlagskraft.

Die zweite Hälfte begann mit einem Paukenschlag. Nach einem weiten Ball von Luca Romano war die Gästeabwehr unaufmerksam und unsortiert, sodass Dominik Strohmeier keine Mühe hatte zu vollstrecken (51.). Seine Flanke hätte Sven Daschek wenig später zum 2:0 verwerten können, doch FG-Keeper Niklas Wiegand hielt seinen Drehschuss (59.). Je länger das hektischer werdende Spiel dauerte, desto mehr nahm der Gast das Heft wieder in die Hand. Als drei Minuten nach dem Ausgleich SGE-Innenverteidiger Osman Teke die Gelb-Rote Karte sah, mussten sich die Platzherren in Unterzahl der Schlussoffensive von Mutterstadt erwehren, retteten das 1:1 aber über die Zeit.

„Mit dem Punkt bin ich zufrieden. Aus unserer besten Phase zwischen der 25. und 65. Minute haben wir zu wenig Kapital geschlagen“, resümierte Edigheims Coach Giuseppe Porco. Sein Kollege Marco Malizia konnte mit dem Remis ebenfalls leben: „Trotz vieler Ausfälle hätten wir zur Pause hätten führen müssen. Beim Gegentor haben wir die mit langen Bällen gefährliche SG eingeladen.“

So spielten sie
SG Edigheim: Kerth – Quendrim Binakaj (83. Neumann), Teke, Neudorf, Romano – Gütermann (86. Meli), Aydogan – Silva Goncalves (77. El-Dor), Daschek (88. Lautenschläger), Mauceri (84. Saito) – Strohmeier
FG 08 Mutterstadt: Wiegand – Stoye (78. Barber), Kohlgrüber, Seelinger, Kuhn (69. Parrotta) – Semmler – Wojtas (86. Jung), Weindel (69. Binder), Reithermann, Schinnerer – Gerner (60. Leicht)
Tore: 1:0 Strohmeier (51.), 1:1 Schinnerer (78.) – Gelbe Karten: Quendrim Binakaj, Aydogan, El-Dor – Gerner, Trainer Malizia, Seelinger, Parrotta – Gelb-Rote Karte: Teke (81.) – Beste Spieler: Schinnerer, Reithermann, Semmler – Strohmeier, Neudorf, Mauceri – Zuschauer: 130 – Schiedsrichter: Ullmer (Gabsheim).

Echte Prüfung beim Kerwe-Spiel

Artikel aus der Rheinpfalz vom 03.09.2022 von Thomas Leimert

Spiel des Tages: SG Edigheim empfängt Bezirksliga-Dritten FG 08 Mutterstadt

LUDWIGSHAFEN. In der Fußball-Bezirksliga hat sich Aufsteiger SG Edigheim bislang prima geschlagen. Am Sonntag, 14 Uhr, steht das Team aber auf dem Prüfstand, denn da erwarten die Edigheimer zur Kerwe den ungeschlagenen Tabellendritten FG 08 Mutterstadt.

Der Edigheimer Trainer Giuseppe Porco hat an der 0:5-Packung zu knabbern, die es am vorigen Sonntag in Queichhambach gab: „Anfangs sah es gar nicht danach aus. Wir hätten sogar in Führung gehen können. Doch dann stand es plötzlich innerhalb von zehn Minuten 3:0 für die VTG, und die Partie war gelaufen.“

Es habe aber auch gute Ansätze gegeben. So sei es gelungen, den sich geschickt zwischen den Reihen bewegenden Sven Daschek immer wieder anzuspielen. „Der Gegner verfügte allerdings über eine Abwehrkette mit groß gewachsenen Akteuren und einen starken Torwart“, räumt Porco ein. Die bisherigen sechs Punkte aus vier Partien, die die SG alle zu Hause holte, seien in Ordnung, auch wenn das 0:5 die höchste Niederlage in der noch kurzen Geschichte der Edigheimer bedeutet. „Wir sind quasi doppelter Aufsteiger, haben vor Kurzem noch in der B-Klasse gespielt. Da müssen wir zufrieden sein“, erklärt der Coach. Ein Plus sei der große Kader, der es erlaube, Ausfälle zu kompensieren. Bislang hat Edigheim schon 22 Akteure eingesetzt.

Bei der FG 08 Mutterstadt ist die Partie am Sonntag für einen ein ganz besonderes Spiel: Den 34-jährigen Marco Malizia, der mit Kevin Selzer das Trainerduo bildet. „Sechs Jahre lang war ich beim ASV Edigheim, einem der Vorgängervereine der SG. Ich habe dem Club viel zu verdanken, weil er mir als blutjungem Mann das Traineramt anvertraut hat“, sagt Malizia. Er stieg mit dem ASV in die A-Klasse auf und in seinem letzten Jahr, als die Harmonie bröckelte, wieder ab. Die heutigen SG-Spieler Antonio Specchio und Francesco Mauceri hat er selbst noch trainiert. „Mit einigen Akteuren habe ich noch regelmäßigen Kontakt“.

Nach dem Verlauf der Partie gegen Lustadt sei das 2:2 eher ein Punktgewinn. Ärgerlicher sei das Remis gegen Maximiliansau gewesen. „Das Positive überwiegt. Wir haben in drei der fünf Partien kein Gegentor bekommen und sind noch unbesiegt“, erläutert der Coach. Auch Mutterstadt verfügt über einen breiten Kader und verlegte das Abschlusstraining vom Kunst- auf den Naturrasenplatz, um sich auf die Gegebenheiten in Edigheim einzustellen. thl

Nullachter erkämpfen sich Remis!!!

FG 08 Mutterstadt – FC Lustadt 2:2

155 Zuschauer sahen ein bei besten äußerlichen Bedingungen unterhaltsames Kerwespiel. Die Nullachter taten sich schwer. Sie bemühtem sich zwar, aber es fehlte das Spielglück. Früh verhinderte der Torwart der Mutterstädter einen Rückstand, war aber nach einer halben Stunde am 0:1 für den FC Lustadt beteiligt. Kurz vor Ende der 1.Halbzeit fiel dann durch einen Abwehrfehler der FG 08 das 0:2. Im zweiten Abschnitt wehrte sich die FG 08 Mutterstadt gegen die drohende Niederlage, scheiterte aber oft am guten Torwart des FC Lustadt, unter anderem an einen abgefälschten Freistoß, den er großartig parierte. Mit einem Eigentor des FC Lustadt konnte Mutterstadt wieder hoffen. Für den gerechten Ausgleich und dem Endstand des Spiels sorgte Aaron Brodt.

Vielen Dank an die Fans für den großartigen Support.

Ohne Anlaufschwierigkeiten durchgestartet

Bezirksliga intern: Die 18 Jahre alte Neuverpflichtung Felix Kuhn hat bei der FG 08 Mutterstadt eingeschlagen – Linksverteidiger in allen bisherigen Spielen im Einsatz

Von Thomas Leimert

MUTTERSTADT. Drei Spieltage sind in der Fußball-Bezirksliga absolviert. Der Tabellenführer heißt etwas überraschend FG 08 Mutterstadt.

Eine Momentaufnahme oder ein erster Fingerzeig, dass das Ziel der Schwarz-Weißen, einen Platz im oberen Drittel zu erreichen, realistisch ist. Eine erste Antwort auf diese Frage kann die Partie gegen Aufsteiger FVP Maximiliansau am Mittwoch, 19.30 Uhr, geben. „Wir haben einen großen Kader und können Ausfälle gut kompensieren. Die Trainingsbeteiligung ist hoch, und wir werden in Zukunft auch viel rotieren“, sagt Coach Marco Malizia. Er bildet mit Spielertrainer Kevin Selzer ein gleichberechtigtes Duo. Während Ex-Oberligaspieler Selzer auf dem Platz die Fäden in der Hand hält, sorgt der temperamentvolle Malizia, in dessen Adern italienisches Blut fließt, an der Seitenlinie lautstark dafür, dass jeder fokussiert bleibt. „Wir haben in der vergangenen Runde getestet, ob es mit meiner emotionalen Art passt“, erklärt Malizia. Es passte und so sorgt der frühere Coach der zweiten Garnitur außen für Leben.

Vom 28-köpfigen Kader haben die Mutterstadter bislang 21 Akteure eingesetzt. Einer, der in allen drei Punktspielen zum Einsatz kam, ist Felix Kuhn. Er ist mit 18 Jahren mit Abstand der jüngste Akteur im Aufgebot der FG und auf einem guten Weg, sich einen Stammplatz zu erkämpfen. „Felix hat prima Ansätze gezeigt, ist für sein Alter schon sehr weit, hat einen starken linken Fuß und macht im Vorwärtsgang schon vieles richtig“, lobt Malizia. Kuhn, der links verteidigt, habe Zug zum Tor und sich in der Spielklasse rasch akklimatisiert.

Obwohl Felix Kuhn aus einer alteingesessenen Mutterstadter Familie stammt, hatte er nie bei der FG Fußball gespielt. „Bis zur C-Jugend habe ich in der Leichtathletik-Abteilung der TSG Mutterstadt Mehrkampf betrieben. Weitsprung, Sprint, Hürdenlauf“, erzählt der Verteidiger. Mit Phönix Schifferstadt spielte er in der B-Junioren-Regionalliga, dann folgten die Stationen FC Speyer und JFV Ganerb. Sein Jugendtrainer sprach mit FG-Spielleiter Franco De Simone und vermittelte ein Probetraining. Dort überzeugte der Schüler, der im kommenden Jahr am Technischen Gymnasium in Ludwigshafen sein Abitur macht und dann ein Duales Maschinenbau-Studium geplant hat. „Die FG wollte mich haben, und hat versichert, auf junge Spieler zu setzen. Mir hat es auf Anhieb sehr gut gefallen, also sind wir zusammengekommen“, berichtet Kuhn, der bereits in den Testspielen überzeugte. Das Team habe ihn gut aufgenommen, und es mache viel Spaß. Mit seiner Schnelligkeit kann er bei einem System mit Dreierkette auch als Schienenspieler fungieren. „Bis jetzt läuft es bei mir und dem Team gut, aber es sind 34 Spiele. Wir müssen die Leistung bestätigen“, weiß Felix Kuhn.

Quelle

AusgabeDie Rheinpfalz Ludwigshafener Rundschau – Nr. 196
DatumMittwoch, den 24. August 2022
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